Dienstag, 30. August 2016

Wies´n Outfit DIY

O´Zapft is......

Nicht mehr lange und es ist wieder Oktoberfest.
Inzwischen muss man ja nicht unbedingt nach München fahren um ein zünftiges Fest zu besuchen.

Vor ein paar Jahren fand also das erste Oktoberfest in unserem Ort statt.
Ich steh jetzt nicht unbedingt auf Dirndl. Ich trage lieber Lederhose, mit Mieder oder Bluse.
Lederhose hatte ich ja, aber woher bekomme ich ein cooles Oberteil?
Ich wollte ja auch etwas, das nicht jeder hat......

In meinem Kleiderschrank hing seit ewigen Zeiten eine alte Bundeswehrjacke, wollte ich irgendwann mal irgendwie umstylen..... jaaaaa irgendwann.
Sobald ich die passende Idee habe......


Also JETZT!!

Das Ergebnis seht ihr hier....




Ihr braucht dazu:

Eine Bundeswehrjacke - 
wenn ihr habt eine taillierte (ich hatte leider keine), die sitzen einfach besser. Sind nur leider schwer zu bekommen.

Nähmaschine, passendes Garn, Schneiderkreide, Stecknadeln
4 große Edelweißknöpfe
Rüschenband rot/weiß kariert 
Rüschenband weiß, Spitze, gehäkelt, Lochstickerei - was ihr mögt
Schleifenband rot/weiß kariert
Hotfix Strassbügelbilder - meine sind von e..y - schaut mal bei strass-zauber-de

jetzt kann´s losgehen

Zuerst wird die Jacke gekürzt - schnippschnapp, 
die Ärmel etwas oberhalb der Armbeuge abschneiden.
Dann die Schulterklappen vorsichtig ablösen, die brauchen wir noch.....

Als nächstes schneidet ihr ein Loch in die Schulter.
Hilfreich, die Jacke anziehen und den Ausschnitt mit Schneiderkreide vorzeichnen.
Achtet drauf, dass die Ärmel in der Achsel mit der Jacke verbunden bleiben, das erspart das nachträgliche wieder annähen.

Der Kragen wird ebenfalls abgeschnitten.
Die Aufschläge müsst ihr euch hindrapieren wie sie euch am Besten gefallen,
Auf den im Bild rechten Aufschlag habe ich ein Stück rotes Wildleder appliziert.

Alle Schnittkanten habe ich nur mit Zickzackstich versäubert.
Die Rüschenbänder mit Nadeln anstecken und feststpeppen.
Schulterklappen senkrecht an die Schulter annähen, Knopflöcher mir Edelweißknöpfen verdecken.

Da diese BW-Jacke verdeckt geknöpft wird, brauchte ich die Edelweißknöpfe nur in Höhe der Knopflöcher annähen. Sie dienen nur zur Zierde. Geschlossen wird das Oberteil mit den ursprünglichen Jackenknöpfen.

Aus dem Schleifenband bindet ihr ein paar Schleifchen und näht sie von Hand an Ärmel und Ausschnitt.

Im Großen und Ganzen war es das. 
Die Strassmotive werden ganz zum Schluß aufgebügelt.
Wer eine Stickmaschine hat, könnte die Motive natürlich auch aufsticken.












Die Fotos sind nicht die Besten. Sorry.
Als ich dieses Teil gefertigt habe, hab ich ans Bloggen noch gar nicht gedacht.


Ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich erklärt - mit Nähen hab ich es eigentlich nicht so - grins.


viel Spaß beim Werkeln

ganz liebe Grüße
Nicole

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Froh und Kreativ

Sonntag, 28. August 2016

Macromontag gegen die Hitze

Ohne viele Worte,

die Fotos meines eiskalten Drinks bringen euch bei dieser Hitze vielleicht etwas Abkühlung
Mineralawasser mit ein paar Nektarinenstücken - Hmmmmm das zischt!!



















na, alle frisch jetzt?

Habt einen guten Start in die Woche und Trinken nicht vergessen !!!!


Liebe Grüße
Nicole


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Dienstag, 23. August 2016

Beton Kürbis - DIY

Der Herbst kommt.

Nicht heute und wohl auch nicht in dieser Woche,
es wird ja nochmal richtig Sommer, aber er kommt.....


...und mit ihm die Kürbiszeit.





Seit ein paar Tagen entstehen in meiner kleinen Werkstatt die ersten Beton-Kürbisse.

Die Herstellung ist gar nicht schwer.
Ihr braucht dazu:

Beton - ach tatsächlich...
Ich verwende Portlandzement und feinsten Quarzsand, Körnung 0-0,5
Nylonstrümpfe
Zeitungsgummis
Gefrierbeutel
HANDSCHUHE!!!! - bitte nicht ohne arbeiten!!!!!
Abdeckfolie für den Arbeitsplatz
Montage- oder Heißkleber
Acrylfarbe

Den Beton mische ich im Verhältnis 2:1
2 Becher Sand und einen Becher Zement, dazu kommt ca. ein 3/4 Becher Wasser
Zuerst mische ich Sand und Zement in trockenem Zustand, gebe dann den halben Becher Wasser dazu, vermenge alles zu einem geschmeidigen "Teig" und gieße das restliche Wasser schluckweise dazu.


So ist er für mich perfekt.


Den fertigen Beton fülle ich in den Nylonstrumpf und stupfe ihn zwischendurch immer mal wieder auf meine Arbeitsfläche. Wenn die gewünschte Größe erreicht ist, knote ich den Strumpf direkt oberhalb der Betonkugel zu.



Mit 4 Gummis binde ich die Kugel ab. So entstehen die typischen Vertiefungen.
Den Knoten lasse ich ebenfalls mittig unter den Gummis sitzen. Hier kann ich später prima ein kleines Stück Ast einkleben.



Der fertige Kürbis kommt für mindestens 24 Stunden (besser 48) in den Gefrierbeutel.
Der Beton soll nicht zu schnell sein Wasser verlieren.
Die zu schnelle Dehydration macht ihn sonst evtl. rissig.


Nach weiteren 24 Stunden befreie ich den Kürbis von Gummis und Strumpf.
Achtung, das Entfernen des Strumpfes ist eine ziemliche Sauerei weil die Krümel in alle Richtungen fliegen.


Ein bisschen Acrylfarbe bringt die Struktur besser hervor. Dazu die Farbe dünn mit trockenem Pinsel auftragen.

Das war´s schon.

Jetzt klebe ich ein kleines Stück Ast ein und fertig ist der Kürbis.
Papierdraht eignet sich hervorragend um die kleinen Rank-Spiralen nachzuahmen.
Einfach um einen Stift wickeln und dann ein bisschen auseinanderziehen.


Für das Blatt habe ich ein Stück Leder mit einem silbernen Lackstift beschriftet und in Form geschnitten. Die kleine Sternöse ist ein zusätzlicher Hingucker.

Zu einer Gartenparty habe ich dann direkt Einen als Mitbringsel eingepackt.



Ein altes Brett, ein Betonkürbis, getrocknete Hortensie, rosa Pfeffer, eine kleine Kastanie und ein Teelichtglas. Mehr braucht es nicht.





Jetzt könnt ihr loslegen. Vielleicht zeigt ihr ja eure Ergebnisse. Ich würde mich freuen.

Viel Spaß beim Werkeln.

Ganz liebe Grüße
Nicole

Sonntag, 21. August 2016

Seefahrt Teil V - Kristiansand Norwegen




Willkommen in Kristiansand

Kristiansand ist die fünftwichtigste norwegische Stadt. Sie wurde im Jahr 1641 vom norwegischen König Christian IV. gegründet, der eine genaue Kopie von Oslo schaffen wollte. Die Stadt wird durch eine Bergkette und das Meer auf natürliche Weise geschützt. Sie beherbergt den zentralen Stützpunkt der norwegischen Marine, deren Akademie als eine der selektivsten und diszipliniertesten der Welt gilt.
Quelle: Diario di Bordo - Cosa


Bei heute wieder traumhaftem Wetter erwartet uns dieser lebensgroße Elch am Ausgang des Schiffes.

Mist - Koffer zu klein! Den hätte ich auf der Stelle einpacken können.


Heute haben wir Nichts auf dem Programm, Wir lassen uns einfach treiben und bummeln bei dem herrlichen Wetter ein bisschen durch die Straßen von Kristiansand.
Natürlich haben wir keine Ahnung wie weit es bis in den Ort ist. Deshalb steigen wir einfach mal in diese kleine Bimmelbahn.


Wir zuckeln an dieser Felswand vorbei, die Sonne spiegelt sich in der Metallkunst, über diese Brücke mit Blick auf den Fischmarkt. Hier finden sich ein paar kleine Restaurants und ein riesiger Fischhandel mit lebenden Hummern, Fischen. Krebsen und was das Meer sonst noch so zu bieten hat.
Leider sind diese Fotos meiner Löschaktion zum Opfer gefallen.


Mit der Bahn geht es weiter durch eine kleine Grünanlage, zur rechten die Marina. Was es mit diesem Steinpferden und Schildkröten auf sich hatte, konnte ich leider nicht herausfinden.


Wir zuckeln durch ein paar Seitenstraßen. Herrlich, oder?




Kurz bevor wir die Fussgängerzone erreichen passieren wir diese Baustelle.
Man stützt die alten Fassaden, um die Häuser dahinter neu aufzubauen. Hier wird also nicht einfach abgerissen und neu gebaut. Die Norweger verstehen es offensichtlich altes und wunderschönes zu erhalten.





So, Alles aussteigen, es geht zu Fuß weiter.



...und dann diese Blumenläden ♥♥♥




...und natürlich die Trolle ☺


Traumschön dekorierte Geschäfte mit tollen Sachen....


Leider war auch für diese eckigen Körbe in meinem Koffer kein Platz - schnief.


Immer wieder biegen wir einfach mal in eine Seitenstraße ab.
Erinnert mich ein bisschen an die Ostseebäder auf Usedom und Rügen, findet ihr nicht?


Dies hier ist nicht etwa ein cooler Interieur-Laden, neeeee.
Das ist ein Friseur.


....und wieder ein sooooo schöner Blumenladen


Deko an jeder Ecke und ein Laden schöner als der Andere.


Wo sie recht haben, haben sie recht!




Von hier bummeln wir weiter in die Fussgängerzone. Essen ein leckeres Eis, trinken Kaffee und gucken ein bisschen Leute. Ein buntes Treiben aus Urlaubern und Einheimischen bevölkert die Innenstadt.

Tja, und das war es leider mit Fotos. Wie schon erwähnt - ich habe dusseligerweise die Bilder von der Speicherkarte gelöscht und da ich in "RAW" fotografiere konnte ich sie auch trotz einiger Bemühungen nicht wieder herstellen - schmoll.

Einen Blick auf den Fischmarkt habe ich aber noch. Hatte ich, warum auch immer, bei einem Abschlußbierchen (0,3ltr. für schmale 10,-- EUR - räusper) mit dem Handy geknipst.



Ach, und bevor ich es vergesse, zu Fuß dauerte der Rückweg aus der Stadtmitte zum Schiff ca. 15 Minuten

Vielleicht habt ihr Lust bei "unterwegens.de" mal zu schauen. Sascha ist Blogger und Auswanderer in Norwegen und erkundet das Land mit dem Motorrad. Bei ihm gibt es noch ein paar tolle Fotos und viele Infos über Land und Leute oder ihr schaut einfach mal hier

In Bildern endet die Reise leider hier, trotzdem will ich euch die restlichen Informationen nicht vorenthalten.

Am Abend wird die Costa Favolosa in Richtung Aarhus navigieren. Nachdem wir Byfjorden verlassen haben, werde wir im Meer von Skagerak navigieren.
Gegen 8:00 Uhr werden wir den Lotsen an Bord nehmen, der uns bei der Einfahrt in den Hafen behilflich sein wird. Die Costa Favolosa wird gegen 18:00 Uhr ablegen, um die Navigation nach Warnemünde aufzunehmen, wobei wir den Great Belt/Oresundbrücke  passieren werden. Um 22:00 Uhr werden wir die Straße von Storebaeltsbroen passieren.

Aarhus ist nicht nur gut verbunden mit Kopenhagen, sondern auch mit anderen Hauptstädten im Norden von Europa. Zur Tradition dieser Menschen gehört die Kathedrale. Der historische Teil der Stadt ist am Wichtigsten für die kommerziellen Attraktionen von Aarhus. Im umliegenden Wald südlich von Aarhus befindet sich das Moesgaard prähistorische Museum. Diese renomierte kulturelle Institution ist eine der ältesten von Dänemark und beherbergt eine große Anzahl von archäologischen Funden aus dem Steinzeitalter. Weiters ist Aarhus die zweite Residenz der königlichen dänischen Familie.
Quelle: Diario di Bordo - Costa

Am nächsten Morgen erreichen wir um 6.15 Uhr Warnemünde. Die Heimat hat uns wieder.
Es war eine traumhaft schöne Reise. Wir haben viel gesehen und erlebt.
Ob ich das nochmal machen würde? Ich könnte SOFORT!!!!! wieder losfahren.

Ich hoffe, es hat euch gefallen.

...und hier nochmal der Schnelldurchlauf: